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Gran Canaria

What’s up aus Playa del Inglés, Gran Canaria. Fun Fact: Selbst Mitte September hat es hier noch 35 Grad.

Nachdem ich heute Abend ins Hotel eingecheckt habe, lief ich noch runter zum Strand. Kurz zum Hotel: Es befindet sich mitten in Playa del Inglés, ungefähr 15 Minuten vom Beach entfernt. Dieser kleine Ort fühlt sich eng und ein bisschen schmuddelig an. Unzählige Hotels reihen sich dicht aneinander.

Aber zurück zum Strand. Gran Canaria liegt im Atlantischen Ozean, 210 Kilometer vor der Küste Westafrikas. Bei Dunkelheit barfuß die kühlen Fluten des Atlantiks zu spüren, war unglaublich angenehm! Danach bin ich den Strand entlang spaziert. Hier gab es klitzekleine Vögel, die den Strand auf und ab rasten.
Ich hielt einige Momente inne und lauschte dem Rauschen der Wellen. Magisch.

Am nächsten Morgen konnte ich den Strand und die Umgebung bei Tageslicht dann genauer erkunden. Leider gab es auch einen FKK Bereich und ich musste zu viel nackte Haut von zu alten Leuten sehen.

Ungefähr einen Kilometer den Strand entlang gab es einen Dünenbereich, der stark an die Sahara erinnerte. Die Dünen von Maspalomas genannt, liegt diese kleine Wüste direkt neben dem Meer. Wie ein Tuareg durchquerte ich die Dünen, der brennend heiße Sand unter meinen Fußsohlen. Währenddessen habe ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand am ganzen Oberkörper abgeholt. Puh tat das weh am Tag danach.

 

Die Dünen von Maspalomas

 

 

Donnerstag, 20:57 Ortszeit:

Ich schreibe das während ich auf einer Liege neben dem Pool am Hotel sitze. Auf der Wasseroberfläche reflektieren die matten Lichter der Hotelanlage. Mein Sonnenbrand wird angenehm von einer kühlen Brise gekühlt. Große Palmen umranden das Gelände. Ihre Blätter bewegen sich sanft im Wind.

 

Wie fühlt sich ein Leben an, das die ganze Zeit so ist?

Es muss sich fantastisch anfühlen reisen zu können, wann und wohin man will. Freiheit. Ich werde alles geben, mir diesen Lifestyle aufzubauen. Es gibt auf dieser Welt einfach zu viele schöne Orte, um sie nicht zu sehen. Das moderne Abu Dhabi, der Flair von Paris, das hellblaue Wasser in Bora Bora, die kalten Winter in Toronto und so viele andere.

Ich finde, Reisen bereichert einen. Ich wäre heute nicht der Mensch, der ich bin, wenn ich nicht dreieinhalb Jahre in Amerika verbracht hätte. Die neue Kultur, die neuen Denkweisen haben mich geprägt. Dank meiner Mutter bin ich zudem zweisprachig aufgewachsen – Deutsch und Ungarisch – und konnte so bestimmte Dinge immer aus differenzierten Perspektiven betrachten. In Ungarn sind einige meiner engen Verwandten so arm, dass sie wortwörtlich zählen müssen, wie viele Eier sie in den Pfannkuchenteig tun. Sowas macht einen nachdenklich. Die Schwester meines Opas in Ungarn kann kaum noch laufen. Trotzdem hat sie das reinste Herz. Wegen Menschen wie ihr habe ich diesen Drang erfolgreich zu werden. Ich möchte sie in Zukunft unbedingt auf eine tropische Insel schicken. Ihr ein bisschen von der Welt zeigen, die sie nie sehen konnte, bevor Gott ruft.

Zum Abschluss wünsche ich jedem, der das liest, weniger Stress und weniger Probleme. Mehr schöne Zeiten mit Freunden und Familie, mehr Glückseligkeit, mehr Lebenslust.

Bis dann,